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Add-ons kaufen und aktivieren

SentryMail ist Open Core: Der Kern ist quelloffen und vollständig nutzbar. Darüber hinaus gibt es genau zwei kostenpflichtige Add-ons.

Add-on Umfang
Business alle als Business gekennzeichneten Funktionen
Enterprise alle Enterprise-Funktionen — und alle Business-Funktionen

Enterprise ist kein zweites Produkt neben Business, sondern der Aufschlag darauf. Wer Enterprise lizenziert, braucht Business nicht zusätzlich. Welche Funktion zu welcher Stufe gehört, steht unter Funktionsumfang; im Dashboard zeigt der Bereich Add-ons dieselbe Zuordnung.

Nach dem Kauf erhalten Sie den Lizenzschlüssel per E-Mail an die bei der Bestellung angegebene Adresse. Der Schlüssel ist eine lange Zeichenkette aus drei durch Punkte getrennten Teilen und gehört zu genau einer Organisation.

Was Sie dafür angeben müssen: die E-Mail-Adresse für die Zustellung und die Zahl der zu lizenzierenden Nutzer. Eine Installations- oder Server-Kennung brauchen wir nicht — der Schlüssel ist nicht an eine bestimmte Maschine gebunden, Sie können Ihre Installation also umziehen oder neu aufsetzen.

Zwei Werte in der .env Ihrer Installation:

LICENSE_SERVER_URL=https://license.sentrymail.de
LICENSE_KEY=eyJhbGciOiJSUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9...

Der Schlüssel steht in einer Zeile, ohne Anführungszeichen, ohne Leerzeichen davor oder dahinter und ohne Zeilenumbruch. Kopieren Sie ihn aus der E-Mail am besten mit einem Doppelklick auf die Zeichenkette statt durch Markieren mit der Maus — so kommt kein Leerzeichen mit.

Alternativ lässt sich der Schlüssel im Dashboard unter Einstellungen → Lizenz hinterlegen. Ein Wert in der .env hat dabei Vorrang.

Danach den Stack neu starten:

Terminal-Fenster
docker compose up -d

Die Add-ons sind nicht Teil des Backend-Images. Sie werden beim Start bezogen — und zwar über den Lizenzserver, nicht von einer Paketquelle im Internet:

flowchart LR
    Start([Container startet]) --> Frage[Backend fragt Lizenzserver]
    Frage --> Pruefung[Lizenzserver prueft die Berechtigung]
    Pruefung --> Laden[Lizenzserver laedt das Paket und reicht es durch]
    Laden --> Install[Backend installiert das Paket]
    Install --> App([Anwendung startet])
    Frage -->|nicht erreichbar oder nicht lizenziert| App

Drei Eigenschaften, auf die Sie sich verlassen können:

Ein Fehlschlag hält Ihre Installation nicht an. Ist der Lizenzserver nicht erreichbar oder die Lizenz abgelaufen, startet SentryMail trotzdem — dann eben im Open-Core-Umfang. Ein Ausfall auf unserer Seite legt Ihren Betrieb nicht still.

Es wird nur geladen, was sich geändert hat. Ist das Paket bereits in der passenden Version installiert, überträgt der Start nichts.

Sie brauchen keine Zugangsdaten zu einer Paketquelle. Der Lizenzserver holt das Paket selbst und reicht es durch. Ihre Installation kennt nur Ihren Lizenzschlüssel.

Im Dashboard: Der Bereich Add-ons zeigt je Stufe lizenziert und installiert. Beide müssen grün sein — lizenziert, aber nicht installiert bedeutet, dass der Bezug beim Start nicht funktioniert hat.

Im Protokoll:

Terminal-Fenster
docker compose logs backend | grep -i addons

Erwartete Ausgabe bei erfolgreicher Aktivierung:

addons: business: humanshield_addon_business-0.18.1-py3-none-any.whl installiert
addons: enterprise: humanshield_addon_enterprise-0.17.1-py3-none-any.whl installiert

Bei einer reinen Business-Lizenz erscheint nur die erste Zeile; für Enterprise erscheinen beide, weil Enterprise die Business-Funktionen einschließt.

Ihre Installation holt sich täglich eine kurzlebige Freigabe vom Lizenzserver, ein sogenanntes Lease. Es ist sieben Tage gültig.

Daraus ergibt sich Ihre Ausfalltoleranz: Ist der Lizenzserver vorübergehend nicht erreichbar, arbeitet Ihre Installation bis zum Ablauf des zuletzt geholten Lease unverändert weiter. Erst danach fällt sie auf den Open-Core-Umfang zurück — sie schaltet sich nicht ab und verliert keine Daten.

Sie betreiben SentryMail selbst, damit Ihre Daten bei Ihnen bleiben. Deshalb hier vollständig, was bei der täglichen Lizenzprüfung übertragen wird:

Feld Inhalt
license_key Ihr Lizenzschlüssel
instance_id eine bei der Installation erzeugte Zufallskennung
product, product_version Produktname und Versionsstand
active_users die Anzahl aktiver Nutzerkonten, als Zahl

Das ist alles. Keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine Kampagnen, keine Ergebnisse, keine Inhalte. active_users ist eine Zahl ohne jeden Bezug zu einzelnen Personen; sie dient dem Abgleich mit der lizenzierten Nutzerzahl.

Läuft Ihr Abonnement aus oder wird gekündigt, endet die Freischaltung mit dem letzten gültigen Lease. Was dann gilt:

  • Ihre Daten bleiben vollständig erhalten. Es wird nichts gelöscht.
  • Bereits erzeugte Nachweise bleiben lesbar — Abschlüsse, Zertifikate, Berichte. Das ist Absicht: Sie müssen Ihre Schulungsnachweise auch nach einem Wechsel vorlegen können.
  • Laufende Zuweisungen werden eingefroren, nicht verworfen.
  • Neue Aktionen der kostenpflichtigen Funktionen werden abgelehnt, die zugehörigen Seiten sind gesperrt.

Wird die Lizenz später erneuert, sind die Funktionen mit dem nächsten Lease wieder verfügbar — ohne Neuinstallation.

„Lizenzserver nicht erreichbar” mit Name or service not known Ein Tippfehler in LICENSE_SERVER_URL oder ein DNS-Problem. Der Wert lautet exakt https://license.sentrymail.de, ohne abschließenden Schrägstrich. Prüfen mit:

Terminal-Fenster
curl -s -o /dev/null -w '%{http_code}\n' https://license.sentrymail.de/health

Erwartet: 200.

„Lizenzschlüssel ungültig”, obwohl der Schlüssel stimmt Fast immer ein Übertragungsfehler: ein Leerzeichen vor dem Schlüssel, Anführungszeichen darum oder ein Zeilenumbruch mittendrin. So prüfen Sie den Eintrag, ohne den Schlüssel anzuzeigen:

Terminal-Fenster
grep -c '^LICENSE_KEY=[A-Za-z0-9_.-]\+$' .env

1 heißt sauber, 0 heißt: es klebt etwas daran.

Die Änderung an der .env wirkt nicht docker compose restart liest die .env nicht neu. docker compose up -d verwenden.

„lizenziert, aber nicht installiert” im Dashboard Die Lizenz trägt, aber der Paketbezug beim Start ist gescheitert — meist, weil zu diesem Zeitpunkt keine Verbindung bestand. Ein docker compose up -d wiederholt den Versuch. Bleibt es dabei, hilft das Protokoll:

Terminal-Fenster
docker compose logs backend | grep -i addons

Kommen Sie damit nicht weiter, schicken Sie uns diese Protokollzeilen — sie enthalten weder Ihren Schlüssel noch personenbezogene Daten.

SentryMail ist eine eingetragene Marke der SecureBits Cyber Security UG